Samstag, 22. Februar 2014

Rezension zu "Nach dem Sommer"


Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel: Shiver
Autor: Lauren Kate
Verlag: Script5
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 18,90 € (D)
Seitenanzahl: 424






Inhalt

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher und mit ihm den endgültigen Abschied.

Meine Meinung

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich fast nur Gutes über dieses Buch gelesen habe,außerdem gefällt mir das Cover und die Idee, dass die Titel der drei Bände zusammen den Satz "Nach dem Sommer / Ruht das Licht / In deinen Augen" ergeben. Also holte ich mir die komplette Reihe im Schuber, worüber ich mich echt ärgere, denn der erste Teil konnte mich schon nicht so wirklich überzeugen. Die Grundidee ist ja ganz gut: Grace verliebt sich in Sam, der im Winter ein Wolf ist und sich im Sommer in einen Menschen verwandelt. Doch dies ist sein letzter Sommer als Mensch und den beiden bleiben nur ein paar Tage zusammen. Das klingt ja eigentlich nach Romantik pur... aber mir hat einfach das Knistern zwischen den beiden gefehlt. Überhaupt gefehlt in dem ganzen hat mir allgemein ein bisschen Spannung, die jedoch erst gegen Ende hin aufkommt, wo ich doch dann schon wissen wollte, wie es nun endet. Was mich auch gestört hat war der ständige Perspektivenwechsel. Mal erfährt man alles aus der Sicht von Grace, mal von Sam. Ich persönlich finde es viel interessanter, nur aus der Sicht eines Charakters zu lesen, da ich mich so viel besser in diese Person hineinversetzen kann. Die ganze Story hat mich einfach nicht erreicht. Erst im letzten Drittel konnte mich das Buch halbwegs begeistern, dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial für mehr gehabt. 

Bewertung

3/5 Punkten

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