Samstag, 22. März 2014

Rezension zu "Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst"

Titel: Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst
Originaltitel: Jeremy Fink and the Meaning of Life
Autor: Wendy Mass
Verlag: cbj
Einband: Taschenbuch
Preis: 7,99 € (D)
Seitenanzahl: 352





Inhalt

Jeremy Fink steht vor einem unglaublichen Rätsel: Eine verschlossene Holzkiste, die den Sinn des Lebens verspricht – das ist alles, was ihm sein verstorbener Vater zu seinem 13. Geburtstag hinterlassen hat. Doch die Schlüssel dazu sind spurlos verschwunden. Neugierig machen sich Jeremy und seine beste Freundin Lizzy auf die Suche danach – und geraten in eine abenteuerliche Odyssee quer durch New York. Doch was sie am Ende der Reise finden, übertrifft alles, was sie jemals zu hoffen gewagt hätten.

Meine Meinung

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da der Klappentext schon ziemlich vielversprechend klang,obwohl die Idee, von einem verstorbenen geliebten Menschen ein Geschenk zu bekommen, nicht wirklich etwas neues ist, ähnliche Umsetzungen gab es ja schon z.B. in "P.S. Ich liebe dich". Zunächst einmal zu den beiden Protagonisten Jeremy und Lizzy. Beide sind ziemlich ausgefallen. Jeremy sammelt Süßigkeiten-Fehlproduktionen und Lizzy sammelt Spielkarten, die sie auf der Straße findet. Beide Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Dennoch fand ich es etwas unrealistisch, dass sich zwei 12-Jährige aufmachen, den Sinn des Lebens zu finden, denn ich finde nicht, dass das ein Alter ist, in dem man sich schon Gedanken um so etwas macht. Dadurch, dass beide Charaktere noch fast Kinder sind, ähnelt das Buch von der Schreibweise auch eher einem Kinderbuch als einem Jugendroman. Am Anfang war ich von der Geschichte ja noch ziemlich angetan, als Jeremy die Kassette von seinem Vater findet. Zusammen mit seiner besten Freundin Lizzy macht er sich also nun auf, die vier Schlüssel zu finden. Aber irgendwann wurde es mir doch ziemlich langweilig, da sich die Suche nach den Schlüsseln ewig hingezogen hat und einfach keine Spannung aufkam. Für diesen langatmigen Handlungsverlauf braucht man schon ziemlich viel Geduld. Das Ende kam für mich viel zu abrupt und war auch nicht wirklich überraschend. Leider kann ich euch dieses Buch also nicht empfehlen.

Bewertung


1,5/5 Punkten

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