Freitag, 25. April 2014

[Rezension] Rubinrot

Titel: Rubinrot
Originaltitel: Rubinrot
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Einband: Gebundene Ausgabe
Preis: 15,99 € (D)
Seitenanzahl: 352





Inhalt

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Meine Meinung

Ich bin wohl eine der letzten, die Rubinrot gelesen hat, da mich weder das Cover noch der Klappentext wirklich gereizt haben, das Buch zu lesen. Aber nach diesem großen Hype musste ich es mir dann doch zulegen und hatte auch sehr hohe Erwartungen. Aber leider muss ich sagen, dass ich dann doch ein bisschen enttäuscht war. Das Buch ist auf keinen Fall schlecht, aber von so einem hoch gelobten Buch hatte ich dann doch etwas mehr erwartet. Beim lesen kam es mir nicht so vor, als wenn ich gerade ein komplettes Buch lese, sondern eher nur die Einleitung eines Romans, da eigentlich hauptsächlich bloß die Charaktere vorgestellt werden und die Handlung gar nicht vorankommt. Man hätte auch gut und gerne alle 3 Teile der Reihe in einem Buch mit etwas kleinerer Schrift zusammenfassen können, da ich finde, dass 16 € für so wenig Geschichte echt viel sind. Die Idee mit dem Zeitreisen fand ich an sich nicht schlecht, aber die ersten Reisen von Gwendolyn fand ich ziemlich langweilig. Auch mit den Charakteren war ich nicht wirklich zufrieden. Gwendolyn ist geistig auf dem Stand einer 12-Jährigen, extrem oberflächlich und naiv ohne Ende. Sie kann sich ja nicht mal drei lateinische Wörter merken und macht aus "Qua redit nescitis" Sachen wie "Quark edit bisquitis". Soll man darüber vielleicht lachen? Als sie entdeckt, dass nicht ihre Cousine sondern sie das Zeitreise-Gen besitzt, traut sie sich nicht, es ihrer Familie zu erzählen, weil sie Angst hat, dass man ihr nicht glaubt. In einer Familie, die sich seit Jahrhunderten mit nichts anderem als Zeitreisen beschäftigt? Für mich fehlt da komplett die Logik. Auch Gideon, der wohl stereotypischste Charakter in diesem Buch, war mir alles andere als sympatisch. Er sieht ja so toll aus und ist total arrogant und mach sich ständig über Gwendolyn lustig. Von einer Liebesgeschichte kann hier auch keine Rede sein, dass sich diese erst in den letzten Kapiteln anbahnt und es hier einfach an Glaubwürdigkeit fehlt. Erst ist Gideon total genervt von Gwendolyn und macht sich über sie lustig und dann fällt ihm auf einmal ein, dass er doch in sie verliebt ist? Unlogischer geht es ja wohl kaum noch. Was ich jedoch als positiv erwähnen muss, ist der Schreibstil von Kerstin Gier, der sich sehr flüssig liest, so dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen hatte. Aber alles in allem war ich von diesem Roman nicht sonderlich angetan und werde deswegen die nachfolgenden zwei Bände wohl nicht lesen.

Bewertung

3/5 Punkten

5 Kommentare

  1. Ouh nein:( Ich finde diese Reihe nämlich toll& fande den 2. band noch besser, vlt. probierst du es doch noch einmal<3

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    1. Ja, vielleicht wenn ich die Bücher mal irgendwo billig sehe, aber so sind die mir einfach zu teuer :(

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    2. Stimmt.... habe dir übrigens auf deine Frage geantwortet:-)

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  2. Huch? Die erste negative Rezension über dieses Buch. Ich habe die Buchrreihe geliebt. Vielleicht klappt es ja beim zweiten Teil. :)

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    1. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter lese... aber wenn, dann leihe ich mir die Bücher aus oder kaufe sie, wenn ich sie mal billig irgendwo sehe :)

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