Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Delirium





Titel: Delirium
Originaltitel: Delirium
Autor: Lauren Oliver
Übersetzer: Katharina Diestelmeier
Preis: 18,90€ [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 416
Erscheinungsdatum: 26.10.2011
Meine Wertung: 4,5/5
Reihe: Band 1
Verlag: Carlsen
Kaufen?






Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

 (Quelle: www.carlsen.de)

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, dennoch stand dieses Buch bei mir über zwei Jahre ungelesen im Regal, ehe ich angefangen habe zu lesen. Und ich bereue es, dass ich so lange mit dem lesen gewartet habe!
Die Idee dieser Dystopie gefällt mir unheimlich gut. Lena lebt in einer Welt, in der die Liebe als Krankheit angesehen wird, weswegen jeder Mensch mit der Vollendung des 18. Lebensjahres einem Eingriff unterzogen wird, die dafür sorgt, dass man keine Liebe mehr empfinden kann. Zudem wird jedem Menschen ein Partner zugeordnet.

Bereits nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte gefesselt. Die Idee ist originell und mal etwas komplett neues und ich konnte das Buch irgendwann einfach nicht mehr zur Seite legen. Die Geschichte zieht sich nur ganz minimal in der Mitte.

Die Protagonistin Lena war mir sympatisch und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Sie durchlebt eine starke Entwicklung, denn anfangs glaubt sie noch an das System und freut sich sogar auf ihren Eingriff- bis sie Alex kennen lernt. Von dort an beginnt sie immer mehr, daran zu zweifeln, ob die Liebe wirklich so eine schlimme Krankheit ist, wie behauptet wird. Lenas Entwicklung und Veränderung zu beobachten war wirklich spannend. Auch Lenas beste Freundin Hana mochte ich gerne.

Gegen Ende wurde es unheimlich spannend und das Buch endet mit einem wahnsinnigen Cliffhanger, der mich persönlich ziemlich schockiert hat und mir die Tränen in die Augen getrieben hat. In dem Moment war ich froh, dass ich Band 2 schon zu Hause hatte und gleich weiter lesen konnte.
"Delirium" ist ein starker Reihenauftakt, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich ist es eine großartige Dystopie mit einer originellen Idee und einer starken Protagonistin, die eine starke Entwicklung durch macht. Bis auf einige winzige Makel war es für mich eines der besten Bücher seit langem. Kleiner Tipp von mir: Band 2 sollte im Idealfall schon bereit liegen, denn das Ende des ersten Bandes ist wirklich unerträglich.


4,5/5 Punkten      

2 Kommentare

  1. Als ich es damals zum ersten Mal gelesen habe, wusste ich noch gar nicht, dass auch ein zweiter und dritter Teil erscheinen werden. Was glaubst du, wie ich geflennt habe nachdem ich dachte, DAS wäre das Ende? :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh Gott, ich wäre gestorben. Ohne Mist. :D Ich fand es schon schrecklich, dass ich das Buch morgens vor der Arbeit beendet habe und bis nachmittags als ich zu Hause war warten musste, um weiter zu lesen :D

      Löschen