Montag, 20. Februar 2017

[Rezension] Götterfunke - Liebe mich nicht





Titel: Götterfunke - Liebe mich nicht
Autor: Marah Woolf
Preis: 18,99€ [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 464
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Meine Wertung: 3,5/5
Reihe: Band 1
Verlag: Dressler
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„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

 (Quelle: www.dressler-verlag.de)




Bei diesem Buch ist mir als allererstes das wunderschöne Cover ins Auge gesprungen. Aber auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen, vor allem da die griechische Mythologie eine Rolle spielt.

Die Idee der Geschichte gefällt mir sehr gut, aber ich finde es schade, dass eigentlich nicht großartig mehr passiert als das, was schon im Klappentext erwähnt wird. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und es ging nicht vorwärts.

Die Protagonistin Jess fand ich unglaublich naiv und nervig. Cayden behandelt sie so schlecht und trotzdem läuft sie ihm ständig hinterher und schwärmt für ihn, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Cayden selbst war mir auch nicht gerade sympatisch, da er Jess eben so mies behandelt und mit jedem Mädchen rum macht. Das hat natürlich mit seiner Abmachung mit Zeus zu tun, dennoch hat er Jess mehr als einmal damit verletzt.

Am schlimmsten fand ich Jess' beste Freundin Robyn. Ich konnte nicht verstehen, warum Jess sie als ihre Freundin bezeichnet, denn ich habe sie eher als böse Zicke und Gegnerin von Jess gesehen. Die einzigen Charaktere, die ich wirklich mochte, sind Leah, Apoll und Athene, die ja aber leider nur Nebencharaktere sind.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Auch wenn mich die Handlung nicht immer fesseln konnte, hat es mir dennoch Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, was auf jeden Fall daran liegt, dass es so gut geschrieben ist. Ich hatte alles bildlich vor Augen und es ließ sich schnell und flüssig lesen.

 "Götterfunke - Liebe mich nicht" ist für mich ein solider Reihenauftakt mit einigen Schwächen. Die Idee gefällt mir sehr und dank des Schreibstils hat mich das Buch gefesselt. Allerdings waren mir die Charaktere größtenteils sehr unsympatisch und es passierte nicht sonderlich viel. Ich hoffe, dass in Band 2 das Potenzial dieser Reihe noch mehr ausgeschöpft wird.


3,5/5 Punkten      

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