Sonntag, 5. Februar 2017

[Rezension] Wie die Luft zum atmen





Titel: Wie die Luft zum atmen
Originaltitel: The Air He Breathes
Autor: Brittainy C. Cherry
Übersetzer: Katja Bendels
Preis: 14,00€ [D]
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 358
Erscheinungsdatum: 13.01.2017
Meine Wertung: 4/5
Reihe: Band 1
Verlag: Bastei Luebbe
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Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen
Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.
 (Quelle: www.luebbe.de)




Nachdem dieses Buch so sehr gehypt wurde und ich nicht einen Tag auf Facebook verbringen konnte, ohne nicht mindestens einmal über ein Bild dieses Buches zu stolpern, musste ich es mir unbedingt kaufen. Da mir das Buch "Verliebt in Mr. Daniels" der Autorin schon so gut gefallen hatte, war das für mich noch ein weiterer Grund, es zu kaufen.

Ich habe diesen Roman mit gemischten Gefühlen beendet. Meine Erwartungen waren auf jeden Fall viel zu hoch, denn ich kann mich diesem Hype um das Buch definitiv nicht anschließen.


Die Handlung ist typisch für das New Adult-Genre. Junge und Mädchen mit einer schweren Vergangenheit verlieben sich ineinander. Tristan ist der typische unnahbare Bad Boy, der zunächst Elizabeth von sich fernhalten will, aber dann kommen sie sich doch näher.

Die Beziehung zwischen den beiden fand ich auf der einen Seite richtig schön, andererseits auch etwas seltsam, vor allem zu Beginn. Beide haben ihren Partner verloren, da diese gestorben sind, und deshalb "benutzen" sie sich anfangs gegenseitig, um an ihren Partner zu denken. Ich fand es schon sehr merkwürdig, dass sie sich gegenseitig beim Sex vorstellen, dass es der verstorbene Partner ist, mit dem sie da gerade zusammen sind. Im Laufe der Geschichte fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden aber total schön.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unglaublich schön. Sie kann so wundervoll mit Worten umgehen, beim lesen habe ich mir unzählige Post-its ins Buch geklebt, um mir Textstellen zu markieren.


 Gegen Ende kam noch einmal richtig Spannung auf, obwohl mir das Ende persönlich viel zu abgedreht war. Es kam mir so vor, als wollte die Autorin am Ende nochmal richtig die Bombe platzen lassen und das ganze war mir zu viel und viel zu unglaubwürdig.

Insgesamt mochte ich "Wie die Luft zum atmen" sehr gerne. Es ist wunderschön geschrieben und sehr spannend. Allerdings war es für mich nichts besonderes in diesem Genre und so emotional, wie es von vielen beschrieben wird, war es für mich nicht. Dennoch ist es ein solider New Adult-Roman, der definitiv einen zweiten Blick wert ist.


4/5 Punkten      

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