Donnerstag, 23. März 2017

[Rezension] Requiem





Titel: Requiem
Originaltitel: Requiem
Autor: Lauren Oliver
Übersetzer: Kathrarina Diestelmeier
Preis: 18,90€ [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 400
Erscheinungsdatum: 24.01.2014
Meine Wertung: 3/5
Reihe: Band 3
Verlag: Carlsen
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Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.

 (Quelle: www.carlsen.de)

Nach dem ziemlich bösen Cliffhanger vom zweiten Band, musste ich sofort den dritten Band hinterher schieben, auch wenn mich der zweite Band nicht wirklich begeistern konnte. Aber dennoch war ich auf den Abschluss gespannt.

Dieser Band ist aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Zum einen natürlich aus der Sicht der Protagonistin Lena, zum anderen allerdings auch aus der Sicht von Lenas ehemals besten Freundin Hana. Hana ist mittlerweile geheilt worden und lebt nun ein Leben ohne Gefühle mit ihrem für sie ausgewählten Partner Fred. Allerdings denkt sie immer öfter daran, was wohl aus Lena geworden ist und zweifelt immer mehr an ihrem Leben, das sie führen soll.

Ich fand die Kapitel, die aus Hanas Sicht geschrieben wurden, sehr interessant. Obwohl sie geheilt ist, fängt sie an am System zu zweifeln, was zeigt, dass die Behandlung anscheinend doch nicht hundertprozentig bei ihr funktioniert hat. Ihre Gedankengänge waren daher sehr spannend zu verfolgen.

Abgesehen von Hanas Entwicklung fand ich diesen Band aber eher nicht so spannend. Es erging mir hier ähnlich wie schon beim zweiten Band. Es geht für mich zu sehr in die Richtung Rebellion und für einen Finalen Band gab es für mich zu wenig Nervenkitzel und Spannung.

Der Schreibstil ist allerdings, wie auch schon in den anderen Bänden, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch wenn ich manchmal von der Handlung eher nicht so angetan war, konnte mich das Buch durch den Schreibstil jedoch fesseln.

Das Ende war für mich komplett unbefriedigend und es bleiben mir einfach zu viele Fragen offen. Man erfährt weder, wie es mit der Rebellion weitergeht, noch was aus den Charakteren wird. Man erfährt außerdem nicht, für wen Lena sich nun entscheidet, ob für Alex oder für Julian. Man kann es zwar erahnen, genau gesagt wird es aber nicht. Am meisten hätte mich außerdem interessiert, was aus Hana wird, denn auch dazu erfährt man nichts. Das fand ich wirklich sehr schade, denn am Ende einer Reihe wünsche ich mir doch einen runden Abschluss, der offene Fragen klärt.

Insgesamt konnte mich das Finale der "Amor"-Trilogie nicht wirklich zufriedenstellen. Für mich blieben zu viele Fragen offen, was für mich in einem Abschlussband einfach nicht sein darf. Die Handlung war zwar insgesamt ganz fesselnd, allerdings kommt für mich dieser Band nicht annähernd an Teil 1 heran. Der tolle Schreibstil hat bei mir allerdings noch einiges herausgeholt, so dass ich das Buch definitiv nicht langweilig fand. Dennoch ist dies für mich ein unbefriedigender Reihenabschluss gewesen. Die Reihe kann ich jedoch trotzdem empfehlen, besonders den ersten Teil.  
   

2 Kommentare

  1. Mir ging es auch so! Das Ende ist doch einfach nicht schön! Wer das Ende anders, wäre es mein Lieblingsband gewesen!

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    1. Mein Lieblingsband ist der erste <3 Aber das Ende ist echt blöd und zu offen, einfach unbefriedigend :(

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