Sonntag, 12. November 2017

[Rezension] Scythe - Die Hüter des Todes


Titel: Scythe - Die Hüter des Todes | Originaltitel: Scythe | Autor: Neal Shusterman | Übersetzer: Pauline Kurbasik, Kristian Lutze | Preis: 19,99€ [D] | Einband: Gebundene Ausgabe | Seitenanzahl: 528 | ISBN: 978-3-7373-5506-3 | Erscheinungsdatum: 21.09.2017 | Meine Wertung: 5/5 | Reihe: Band 1 | Verlag: Fischer Sauerländer
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Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …
(Quelle: www.fischerverlage.de)

Als ich das Buch auf der Verlagsseite entdeckte, bin ich sofort neugierig geworden. Der Klappentext hat mich dann komplett überzeugt und ich bin noch am selben Tag zur nächsten Buchhandlung gestürmt, um mir das Buch zu kaufen.

Bereits nach ein paar Seiten wusste ich, dass mich mein Gefühl, dass das Buch genau etwas für mich ist, nicht getäuscht hat. Bereits nach ein paar Seiten war ich von der Handlung gefesselt.

Die Idee der Geschichte hat mich sofort fasziniert. In dieser Dystopie leben die Menschen in einer vermeintlich perfekten Welt, in der Wohlstand herrscht, die Menschheit über unendliches Wissen verfügt und alle unsterblich sind. Da dennoch Menschen sterben müssen, entscheiden die sogenannten Scythe über Leben und Tod. Diese Aufgabe ist nicht leicht, denn die Scythe dürfen nicht gefühlskalt sein, sonst wären es Monster.

Die Protagonisten Citra und Rowan sind mir sofort ans Herz gewachsen und ich konnte mit beiden mitfühlen und mich in sie hineinversetzen. Auch der Scythe, der die beiden ausbildet, wurde mir im Laufe der Zeit immer sympatischer.

Der Schreibstil dieses Autors hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Spannung steigert sich sehr rasant und irgendwann wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen.

"Scythe - Die Hüter des Todes" ist ein fantastischer Auftakt einer dystopischen Reihe, der mich vollends überzeugen konnte. Die Welt, die der Autor hier geschaffen hat, konnte mich gleichzeitig faszinieren als auch schockieren. Die Handlung ist von vorne bis hinten spannend und auch die Charaktere wachsen einem ans Herz. Dieses Buch hat sich schon einen Platz unter meinen Jahreshighlights 2017 gesichert und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr Band 2 in den Händen halten zu können.  
 

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