Samstag, 22. Juli 2017

[Rezension] Der Sommer, als du wiederkamst


Titel: Der Sommer, als du wiederkamst | Originaltitel: The Year We Fell Apart | Autor: Emily Martin | Übersetzer: Michaela Kolodziejcok | Preis: 14,95€ [D] | Einband: Klappenbroschur | Seitenanzahl: 320 | ISBN: 978-3-423-74028-9 | Erscheinungsdatum: 07.07.2017 | Meine Wertung: 2/5 | Reihe: / | Verlag: dtv
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Im Wegrennen und Verdrängen war die 17-jährige Harper schon immer gut. Deshalb hat sie sich auch von Declan getrennt, ihrem Kindheitsfreund und ihrer ersten Liebe, weil sie Angst hatte, dass sie eine Fernbeziehung nicht aushält. Und deshalb spricht sie im Moment auch fast gar nicht mit ihrer Mutter, die erfahren hat, dass sie Krebs hat. Nun kommt Declan für die Sommerferien aus dem Internat zurück. Und alles an ihm ist anders. Er ist größer, kräftiger und noch attraktiver. Harper muss schmerzlich feststellen, dass er für sie noch immer der Einzige ist. Aber Declan will nicht mehr mit ihr reden ...
(Quelle: www.dtv.de)

Mich hat das Buch direkt angesprochen, als ich es in der Verlagsvorschau entdeckt habe. Ich hatte Lust auf ein schönes Sommerbuch und da kam mir dieses gerade richtig. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

 Leider war dieses Buch für mich eher eine Enttäuschung. Die Protagonistin Harper war mir total unsympatisch. Ich konnte ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen. Es geht schon damit los, dass ich nicht verstehen konnte, warum sie sich eigentlich von Declan getrennt hat. Sie sagt, weil sie Angst hatte, ihn durch eine Fernbeziehung zu verlieren, da macht sie lieber gleich mit ihm Schluss, obwohl sie ihn noch liebt. Für mich war das komplett unverständlich und auf dieser Tatsache baut ja die gesamte Geschichte auf.

Es gab eigentlich kaum eine richtige Handlung. Der Großteil der Geschichte besteht daraus, dass Harper auf irgendwelche Partys geht und sich dort betrinkt. Mit den anderen Charakteren, auch mit Declan, konnte ich nichts anfangen. Ich fand keinen von ihnen sympatisch und man erfährt auch nicht viel über sie.

Neben dem Beziehungsdrama spielt hier auch noch das Thema Krebs eine Rolle. Harpers Mutter hat Krebs, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das nur eingebaut hat, um irgendwie noch ein bisschen mehr Drama mit in die Geschichte einzubauen, denn eigentlich wird die Krankheitsgeschichte der Mutter nur am Rande erwähnt und nicht weiter ausgebaut.

 Die Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Beziehung zwischen Harper und Declan konnte mich bis zum Ende hin leider nicht begeistern. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie überhaupt erst auseinander gehen mussten und mir hat leider komplett die Chemie zwischen den beiden gefehlt.

Insgesamt war "Der Sommer, als du wiederkamst" für mich leider eher eine Enttäuschung. Es gab für mich zu viel unnötiges Drama und keine richtige Handlung. Auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, aber alles in allem habe ich mir doch viel mehr von der Geschichte erhofft.

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